Michael O'Leary: Noch bis 2019 ist er Chef von Ryanair.

Michael O'LearyTodesprognose für Air Berlin

Der Ryanair-Chef kann es nicht lassen und poltert wieder gegen die Konkurrenz. Michael O'Leary stellt eine Liste der Airlines auf, die verschwinden könnten.

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Dass sich in der Luftfahrtbranche einiges tut, ist nichts Neues. Auch Michael O'Leary hat das erkannt. «Unsere Branche befindet sich im Umbruch», so der Ryanair-Chef. Seine eigene Airline jedoch sei in den stürmischen Zeiten sicher, das Geschäftsmodell erfolgreich, so der Manager. Er blendet dabei indes ein wenig aus, dass auch Ryanair nach zwei Gewinnwarnungen etwas ins Trudeln kam. Doch die irische Billigfluglinie erfindet sich seither neu und geht stärker auf die Kunden zu. Mit Erfolg.

Doch nicht alle europäischen Anbieter dürften in der heutigen Form überleben, erklärt er laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Schrumpf- oder Todes-Kandidaten sind laut O'Leary SAS Scandinavian Airlines, Air Berlin und Alitalia. Sie würden deutlich kleiner werden oder in einer anderen Gruppe aufgehen, erklärt der polarisierende Ire weiter. All das, so O'Leary, werde in der Zeit bis 2019 geschehen, eine Periode, die er als «Endgame» bezeichnet. Übrigens gilt das auch für ihn persönlich. Bis dahin läuft sein Vertrag bei Ryanair noch.

Ryanair soll weiter wachsen

Bis 2019 dürften auch Airlines wie Olympic Air, Iberia oder die irische Aer Lingus es entweder geschafft haben, sich gesund zu schrumpfen – oder sie sind ebenfalls weg vom Fenster, glaubt der Ryanair-Geschäftsführer. Seine Airline hingegen hat in der Zeit großes vor und will von der Misere der anderen profitieren. Nach 81 Millionen Fluggästen im vergangenen Jahr will Ryanair es in fünf Jahren auf 120 Millionen schaffen.

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