Norwegian darf nicht über Russland nach Bangkok fliegen: Die Airline fordert nun Maßnahmen gegen russische Fluggesellschaften.

Luftraum-StreitNorwegian will Kreml bestrafen

Norwegian darf auf der Route nach Bangkok nicht durch russischen Luftraum fliegen. Das kostet den Billigflieger Millionen. Jetzt fordert Norwegian Konsequenzen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Auf der Strecke von Norwegen nach St. Petersburg und nach Dubai darf Norwegian durch russischen Luftraum fliegen. Doch auf der Strecke Oslo-Bangkok ist ihr das untersagt – anders als Konkurrent Thai Airways oder SAS. «Das ist extrem unfair», kritisiert Norwegian-Sprecher Lasse Sandaker-Nielsen.

«Durch den Umweg über die Türkei brauchen wir mehr Piloten, mehr Kerosin und die Flugzeit verlängert sich um eine Stunde.» Im vergangenen Jahr dürfte der Umweg Norwegian etwa 13,6 Millionen Dollar gekostet haben, schätzt The Foreigner.

Sperre für Russland

Als Konsequenz fordert Norwegian-Boss Bjørn Kjos nun, den norwegischen Luftraum für russische Airlines zu sperren. «Die Fluglinien wären dann nicht mehr in der Lage von Russland nach New York zu fliegen.» Die ganze Sache hätte sich dann innerhalb von 24 Stunden erledigt, glaubt Kjos.

Das zuständige norwegische Ministerium reagierte vorsichtig: «Russische Behörden sind sich im Klaren, dass ihr Verhalten Konsequenzen für Russlands Airlines haben könnte», erklärte ein Sprecher. Was das genau bedeutet, wollte das Ministerium nicht sagen.

Norwegian in der Kritik

Allerdings ist das nicht die einzige Baustelle für Norwegian: Der Billigflieger möchte gerne mit Dreamliner in die USA fliegen. Die Maschinen sollen in Irland im Wet-Lease-Verfahren gemietet werden. Das heißt: Die Maschine wird inklusive der Mannschaft übernommen.

Und da ist der Haken: Die Mannschaft kommt aus Asien, wird also nach asiatischen – sprich günstigen – Standards bezahlt. Anders als andere norwegische Airlines würde Norwegian damit die hohen norwegischen Löhne und Sozialabgaben umgehen und wäre auch nicht an das norwegische Arbeitsrecht gebunden. Das bringt norwegische und amerikanische Gewerkschaften auf die Barrikaden.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies