Flieger von S7 Airlines: Die Fluglinie hat nun eine Schwester.

Eigner von S7 rettet Transaero vor dem Aus

Der Chef und Haupteigentümer der russischen Billigairline S7 kauft die Mehrheit an Transaero. Er will damit verhindern, dass Aeroflot in Russland zu mächtig wird.

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Transaero war des Todes geweiht. Nachdem Aeroflot die Pläne zur Übernahme der kriselnden Konkurrentin aufgab, gab es nur noch einen Weg: Insolvenz. Zuerst sollte Transaero bis zum 15. Oktober fliegen, später wurde vom 15. Dezember gesprochen. Doch die finanziellen Verhältnisse verschlechterten sich in den vergangenen Tagen derart, dass bereits von einem Zwangsgrounding durch die staatlichen Behörden gesprochen wurde. «Die Dinge ändern sich von Tag zu Tag», sagen Insider bei der Airline.

Doch nun bleiben die Flieger mit der rot-weiß-blauen Bemalung wohl einiges länger in der Luft. Denn Wladislaw Filew will mindestens 51 Prozent von Transaero kaufen. Der Vorstandsvorsitzende und Hauptaktionär der S7 Group, zu der die gleichnamige Fluggesellschaft gehört, unterzeichnete am Dienstag (20. Oktober) eine Absichtserklärung zur Übernahme von Transaero. Das bestätigte Transaero-Hauptaktionär Alexander Pleschakow gegenüber dem Wirtschafts-TV-Sender RBK. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Er liege aber deutlich höher als 1 Rubel. So viel hätte vorher Aeroflot für die Übernahme gezahlt.

Grounding von Transaero verhindern

Als Grund für den Kauf nannten die Beteiligten die Verhinderung eines Monopols in Russland durch Aeroflot. Pleschakow will zudem ein Grounding verhindern und eine unkontrollierte Insolvenz. Ob auch eine Zusammenarbeit zwischen S7 und Transaero geplant ist, ist derzeit noch unbekannt. S7 gilt als die solideste der russischen Fluggesellschaften.

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