A380 im Flug: Airbus bietet künftig eine dichtere Variante an.

Airbus bringt A380 mit Elfer-Reihe

3-5-3 - mit dieser magischen Formel will Airbus den A380 attraktiver machen. Denn mit elf Sitzen pro Reihe in der Economyclass sinken die Stückkosten weiter.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Hand aufs Herz: Würden Sie auf Langstreckenflügen gerne in der Mitte sitzen, von wo aus Sie erst über zwei Mitreisende klettern müssen, wenn Sie mal auf die Toilette wollen? Wohl eher nicht. Flieger mit Elfer-Reihen gibt es deshalb bislang noch keine. Zu unbeliebt sind sie. Doch in Zeiten vermehrten Kostendruckes kommt das Thema auf den Tisch. Airbus will für den A380 künftig die Elfer-Reihe als Option anbieten, wie nun bekannt wurde. Ein A380 mit je drei Sesseln am Rand und fünf in der Mitte (3-5-3.Konfiguration) gibt Fluggesellschaften die Chance, die Kosten pro Sitz weiter zu drücken.

Die Neuigkeit verkündete Mark Lapidus an der Konferenz der International Society of Transport Aircraft Trading Istat in San Diego. «Wir haben Airbus stark bearbeitet», erklärte der Chef des Leasingunternehmens Amedeo gemäß dem Fachportal Runway Girl Network. Mit der Elfer-Konfiguration kriege man 35 bis 40 Sitze zusätzlich in einen Airbus A380. Das verbessere die Leistungswerte des Flugzeuges weiter. Amedeo orderte zwanzig A380, die ab 2016 ausgeliefert werden sollen.

Sitzbreite soll gleich bleiben

Um die zusätzlichen Sessel in den Superjumbo zu kriegen, hebt Airbus den Boden an den breitesten Stellen um rund 5 Zentimeter. Zusätzlich passt Airbus offenbar das Design der Armlehnen an. Dadurch wird 3-5-3 möglich, ohne die Sitzbreite zu verringern. Sie soll bei 18 Zoll oder 46 Zentimetern bleiben. Offiziell vorgestellt werden soll die Elfer-Reihe an der Aircraft Interior Expo Anfang April in Hamburg.

Emirates hatte bereits früher signalisiert, dass man an 3-5-3 interessiert wäre. Abstriche beim Komfort werde es aber auf keinen Fall geben, sagte Konzernchef Tim Clark letztes Jahr. Die Golfairline bietet in der Economy-Klasse ebenfalls 46-Zentimeter breite Sitze. Clark gab aber zu, dass bereits in Viererreihen die Mittelsitze nicht sehr beliebt seien. Dieses Problem müsse man im Kopf haben, wenn man an eine Vergrößerung denke. Die Lösung dafür wurde bislang noch nicht gefunden.

Mehr zum Thema

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies