Heckflosse eines Fliegers von Air Alps: Bald neuer Standort.

«Regierung steht voll hinter Projekt»

Geschäftsführer Günther Gast erklärt, warum Air Alps künftig in Russland fliegt, wer die russischen Partner sind und welche Pläne er mit der Airline noch hat.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Air Alps fliegt statt in Österreich und Italien künftig in Russland. Ist das ein nachhaltiges Geschäftsmodell?

Günther Gast: Alle Kriterien eines erfolgreichen Geschäftsmodells sind in unserem Fall erfüllt: Erstens hat die anzubindende Region ein Einzugsgebiet von 7 bis 10 Milionen Einwohner und birgt daher sehr großes Potenzial. Zweitens besteht vor Ort ein sehr großes Interesse daran, die positive ökonomische Entwicklung der Region voranzutreiben und der Flugbetrieb leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Drittens steht die Regierung der Region Bryansk voll hinter dem Projekt.

Sie wollen die Strecke Bryansk - Moskau - St. Petersburg anbieten. Vor drei Jahren scheiterte die russische Regio Avia mit diesem Angebot. Warum glauben Sie, dass Air Alps erfolgreich sein wird?

Gast: Die Gründe für das Scheitern von Regio Avia kennen wir nicht. Ich weiß nur, dass die Voraussetzungen für einen Erfolg der Air Alps erfüllt werden.

Warum wählte der russische Partner Ihre Airline und nicht eine lokale?

Gast: Die Air Alps bietet Service auf höchster Qualität, ist sofort einsatzbereit und verfügt derzeit über freie Kapazitäten.

Werden Sie dafür lokales Personal anstellen?

Gast: Wir werden sowohl unser bereits vorhandenes Personal beibehalten, als auch zusätzliches lokales beschäftigen.

Wie viele Flüge sind denn vorgesehen?

Gast: Wir werden ehestmöglich mit einer Rotation pro Tag starten und Schritt für Schritt weitere Flüge durchführen.

Wer steht hinter der Investorengruppe Refca?

Gast: Die Investorengruppe Russian-European Finance & Consulting Agency (Refca) vereint mehrere russische Investoren, darunter auch den Flughaften Bryansk und die Region.

Über das Unternehmen ist kaum etwas bekannt. In welchen Bereichen ist es aktiv?

Gast: Das Unternehmen ist sehr erfolgreich in der Entwicklung und Umsetzung von Großprojekten tätig, auch im Infrastrukturbereich und bei Private-Public-Partnership-Modellen.

Bislang ist keine Kapitalbeteiligung vorgesehen. Könnte es dennoch sein, dass Air Alps dereinst ganz an die Russen geht?

Gast: Die bisherigen Verhandlungen sind sehr gut verlaufen, beschränkten sich aber auf die Übernahme des Flugbetriebs. Daher bleiben die Eigentumsverhältnisse im Moment wie sie sind. In nächster Zeit wird das weitere Vorgehen mit der russischen Investorengruppe abgestimmt und wir werden sehen, wohin die weitere Zusammenarbeit führt.

Planen Sie neben der Strecke in Russland auch anderswo einen Ausbau?

Gast: Wir verfolgen derzeit noch weitere Pläne, können dazu allerdings noch keine nähere Aussage machen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack