Air-India-Dreamliner: Nur drei Langstrecken sind profitabel.

Air IndiaNur 9 von 370 Flügen profitabel

Kein Wunder, dass die indische Nationalairline große Probleme hat. Auf fast allen Strecken schreibt das Star-Alliance-Mitglied Air India Verluste.

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Es sind vernichtende Zahlen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Air India einen Verlust von rund 800 Millionen Euro. Das berichtete Luftfahrtminister Mahesh Sharma vergangene Woche dem indischen Parlament. Die Fluglinie solle Routen, auf denen sie Verluste macht, schließen. Nur gibt es da ein Problem: Wenn die Airline wirklich alle unprofitablen Flüge aus dem Flugplan streicht, bleiben nur noch 9 von 370 täglichen Verbindungen übrig - oder 2,5 Prozent der heutigen Verbindungen. Das, so die Times of India, berichtete der Minister dem Parlament ebenfalls.

Kein Flug nach Europa oder in die USA ist unter den profitablen Routen. Geld verdient die Staatsairline auf drei internationalen Routen: Cochin-Kozhikode-Jeddah, Kozhikode-Sharjah und Kalkutta-Yangon. Die profitablen Inlandstrecken sind Delhi-Leh, Delhi-Kalkutta; Leh-Jammu; Delhi-Srinagar; Srinagar-Leh und Delhi-Hyderabad-Vijayawada.

Air India liefert viele Negativschlagzeilen

Wenn sich an der desolaten Situation der Fluggesellschaft etwas ändern soll, muss Air India gründlich über die Bücher und das Geschäftsmodell grundlegend überarbeiten. Auch Mitarbeiter wenden sich inzwischen von der Fluggesellschaft ab. Fünfzig Piloten haben allein in diesem Jahr gekündigt. Auch bei den Flugbegleitern herrsche Personalnotstand, so der Minister.

Das sind nicht die ersten Negativschlagzeilen, die das neue Star-Alliance-Mitglied seit dem Beitritt schreibt. So kam Anfang November heraus, dass mehr als 100 Piloten ohne gültige Lizenz flogen. Erst kürzlich hatte die DGCA außerdem – aus Sicherheitsbedenken – einen Jet von Air India gegroundet. Man habe «substanzielle Sicherheitsprobleme» an der Maschine festgestellt, so ein Sprecher der Behörde gegenüber dem Nachrichtenportal Businesstoday.

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