Embraer setzt auf Osten und USA

Die Brasilianer brauchen aber ebenso dringend einen Erfolg. Denn der Bestellrhythmus verringerte sich in letzter Zeit. Im ersten Halbjahr lieferte Embraer 56 Flieger im Zivilbereich aus. Nun sitzt der Flugzeugbauer nur noch auf 200 Bestellungen. Vor einem Jahr lag der Orderbestand noch bei 261 Fliegern aus der E-Familie und des Typs ERJ145. Die Dynamik ließ also deutlich nach. Neue Erfolge sind dringend nötig. Doch den ganz großen Erfolg erwarten sich die Brasilianer in den USA. Sie schielen auf Delta Air Lines, United Continental und American Airlines, die ihre Flottenpolitik überdenken.
Auf Europa-Strecken
Belavia wird die neue Maschine von Embraer auf den Strecken von Minsk nach Baku, Eriwan, Istanbul, London, Mailand, Moskau Domodedovo, Paris, Prag und Sankt Petersburg einsetzen. «Wir heißen die erste E175 als zentrales Flugzeug willkommen, um unsere strategische Entwicklung voranzutreiben. Die Maschine erlaubt es uns, die Kapazitäten besser der Nachfrage auf den europäischen Strecken anzupassen», so Vorstandschef Anatolij Gusarow. Die Maschinen weisen bei Belavia eine Konfiguration mit 12 Businessclass- und 64 Economysitzen auf.
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