Economy Class: Economy Flex ist ein Ladenhüter.

Lufthansa, Austrian und SwissFür Flexibilität in der Economy zahlt kaum jemand

Vor zwei Jahren führte die Lufthansa-Gruppe ein neues Tarifkonzept in Europa ein. Der teuerste Economy-Tarif wird aber sehr selten gebucht. Darum wird er nun überarbeitet.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

«Der flexible Tarif, weil sich Reisepläne ändern». So preist Lufthansa ihren teuersten Economy-Tarif auf Europastrecken. Economy Flex bietet Passagieren der deutschen Fluggesellschaft und ihrer Töchter Austrian Airlines und Swiss 50 Prozent mehr Meilen, volle Umbuchungsflexibilität, einen Sitz direkt hinter der Business Class sowie in Deutschland eine schnellere Sicherheitskontrolle sowie ein früheres Einsteigen. Für den Extrakomfort zahlen Reisende zwischen 60 und 80 Euro mehr als beim billigsten Tarif Economy Light.

So sehr sich die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe aber auch bemühen, die Vorteile hervorzuheben – das Angebot verkauft sich schlecht. «Der Flex-Tarif spricht vor allem die Kunden an, die volle Flexibilität benötigen. Daher hat er generell eine niedrigere Nutzungsrate», erklärt eine Lufthansa-Sprecherin. Konkreter will sie aus Konkurrenzgründen nicht werden. Im Konzern ist jedoch von einer tiefen einstelligen Prozentzahl zu hören, die bei den Economy-Buchungen auf Flex entfällt, wenn man die Umsteigepassagiere ausklammert.

Noch höhere Flexibilität

Das will man in Frankfurt ändern. «Wir arbeiten als Lufthansa Group daran, auch dieses Produkt für weitere Kundengruppen attraktiv zu gestalten», so die Sprecherin. So wolle man beispielsweise die Flexibilität der Passagiere weiter erhöhen sowie ihnen die Möglichkeit bieten, auch mal einen früheren Flug zu nehmen, falls ihr Termin früher zu Ende ist. Im Jargon nennt man das Go-Show.

Lufthansa versucht wie alle Fluggesellschaften weltweit, mit Extras mehr Geld einzunehmen. Die Economy-Flex-Tickets sind nichts anderes als der Versuch, Zusatzeinnahmen zu generieren. Jeder zusätzlich eingenommene Euro hilft, die Rentabilität zu verbessern. Insofern tut die Fluglinie nichts anderes als etwa der Kellner, der Gästen nach dem Essen zuerst einen Kaffee und dann noch eine Kugel Eis verkauft.

Mehr zum Thema

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt auf Strecke Frankfurt–San Francisco wieder Boeing 747-400 ein

Die Zustände im Crew-Hotel sind ...

Lufthansa flieht aus Grusel-Hotel in Miami – Swiss bleibt

Die Allegris-Kabine der Boeing 787 von Lufhansa

Lufthansa muss Großteil der Business Class in neuen Boeing 787 noch länger sperren

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack