Das sind die neuen Uniformen von Etihad. Ziel war ein Mix aus klassischer Eleganz und praktischen Elementen.

Flugbegleiterinnen wollen keine Hosen

Die Präsentation der neuen Etihad-Uniformen vor einigen Wochen brachte der Airline neben viel Lob auch Kritik ein. Das Problem: Für das weibliche Kabinenpersonal gibt es nur Röcke.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bei der Präsentation im Januar 2015 gab es erst einmal viel Lob für den klassischen Look im Stil einer Lauren Bacall. Doch bei genauerem Hinsehen fiel auf: Für das weibliche Kabinenpersonal gab es keine Hosen zur Auswahl. Den Frauen stehen lediglich Röcke zur Verfügung.

Von aeroTELEGRAPH darauf angesprochen, bestätigt die Airline das: «Für das weibliche Bodenpersonal haben wir maßgeschneiderte Hosen, für die Flugbegleiterinnen jedoch nicht.» Der Grund dafür istgemäß Etihad, dass die Frauen schon bei der alten Uniform, die beide Kleidervarianten beinhaltete, freiwillig nur Röcke trugen. Zudem seien unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausführliche Umfragen gemacht worden, bei denen sich die Flugbegleiterinnen gegen Hosen entschieden hätten.

Hosenzwang soll das Ergebnis eines Missverständnisses sein

In einem Interview mit «The National» jedoch beschreibt der italienische Designer der neuen Uniformen, Ettore Bilotta, seine größte Herausforderung bei der Kreation wie folgt: «Ich musste die praktischen Bedürfnisse des Airline-Personals mit Stil und Eleganz verbinden. Zudem ist es den weiblichen Crewmitgliedern nicht erlaubt, Hosen zu tragen. Ihre Weiblichkeit soll mit Röcken unterstrichen werden.»

Etihad spricht von einem Missverständnis zwischen Designer und Journalistin. Und macht noch einmal deutlich, dass man mit den Frauen der Crews intensive Befragungen durchgeführt habe und diese ganz klar keine Hosen wollten.

Recht auf Hosen ist Menschenrecht

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei den Aussagen des Designers tatsächlich um einen Übersetzungsfehler handelt, denn mit einem Hosenverbot für Frauen, könnte sich Etihad gewaltig in die Nesseln setzten, wie der Fall der Südkoreanischen Asiana Airlines 2013 zeigt. Dort entschied die Menschenrechtskommison Südkoreas, dass ein Rockzwang unzulässig sei und zwang die Airline, Hosen für das weibliche Personal einzuführen.

Mehr zum Thema

Flugzeuglackierungen: Zu welchen Airlines gehören diese Flugzeuge?

Können Sie auch diese Fluggesellschaften an den Details erkennen?

Lackierungen: Können Sie diese Airlines erkennen?

Erkennen Sie Fluggesellschaften an den Details der Lackierung?

Design: Zu welchen Airlines gehören diese Seitenleitwerke?

Können Sie auch diese Airlines an ihren Heckflossen identifizieren?

Seitenleitwerke: Können Sie die Airlines erkennen?

Erkennen Sie Fluggesellschaften an ihren Heckflossen?

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies