Airbus A340: Doch noch ein Erfolgsflieger?

Airbus: Mehr Sitze im A340

Airbus' längster Flieger ist ein Auslaufmodell. Damit Kunden trotzdem zufrieden sind, plant der Flugzeugbauer nun Änderungen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Seit zwei Jahren wird der Airbus A340 nicht mehr produziert. Und immer noch bereitet er den Managern in Toulouse Kopfzerbrechen. Zum Verkaufsschlager schaffte es der vierstrahlige Jet nie. Zweistrahler wie die Boeing 777 waren den Kunden lieber. Nun hat man bei Airbus Angst, dass die Kunden den A340 satt haben. Das ist für den Hersteller ein Problem.

Airbus hat eine ganze Reihe der Jets mit Garantien verkauft, die einen bestimmten Wiederverkaufswert versprechen. Wird dieser nicht erreicht, muss Airbus zahlen. Die Gefahr ist da. Emirates zum Beispiel wird seine A340-500 einfach nicht los. Am Ende riskiert Airbus also durchaus hohe Zahlungen.

Deutlich mehr Sitze

Um die Kunden doch noch von dem Jet zu überzeugen, hielt der Flugzeugproduzent nun extra eine Konferenz für sie ab. Das Ziel: Den Kunden klarmachen, dass es einen Markt für den Verkauf und das Leasing der Flieger gibt. Wie Airbus-Operativchef John Leahy bei dem Treffen mitteilte, will man die Anzahl der Sitze im A340 erhöhen. Mit 475 Passagieren könnte der Jet über 100 Passagiere mehr transportieren als der aktuelle A340-600.

Das, so hofft man bei Airbus, dürfte den Wert des Jets massiv steigern - auch im Vergleich zu den zweistrahligen Konkurrenten. «Das wird die Wirtschaftlichkeit unseres Fliegers revolutionieren», so Leahy in einer E-Mail nach der Präsentation. Die Kosten für die Wartung würden auf die eines zweistrahligen Äquivalents fallen, heißt es weiter.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

1784
Menschen sind wieder auf dem Weg zum Mond - zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert. Den Raketen-Start der Mission Artemis 2 sahen Passagiere eines Delta-Air-Lines-Fluges aus der Luft.
Timo Nowack
Timo Nowack
parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack