Airbus A321 und A340, Boeing 737Alitalia, Etihad und Air Serbia helfen Air Berlin aus

Die vielen Krankmeldungen bei Tuifly führen bei Air Berlin zu Annullierungen und Verspätungen. Nun stellen Alitalia, Air Serbia und Etihad der deutschen Schwester Flieger zur Verfügung.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit bekannt geworden ist, dass Tuifly zusammen mit dem Ferienfluggeschäft von Air Berlin in einen neuen Airline-Verbund verschoben wird, herrscht bei der deutschen Airline des Reisekonzerns Unruhe. Das Personal befürchtet, dass sich dadurch die Anstellungsbedingungen verschlechtern. Als dann auch noch Gerüchte aufkamen, dass die neue Gesellschaft im günstigeren Österreich angesiedelt werden soll, reagierten viele Angestellte mit passivem Widerstand. Sie meldeten sich krank.

Die Folge waren in den vergangenen Tagen zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen bei Tuifly selbst und bei Air Berlin. Denn Tuifly fliegt gewisse Strecken für Air Berlin. Das Ausmaß der Kranschreibungen muss gigantisch sein. Ein Kadermitarbeiter schreibt gemäß einem Bericht der Zeitung Bild in einer E-Mail: «Der Flugbetrieb der Tuifly ist kurz vor dem Kollaps».

«Arbeiten Tag und Nacht»

Nun reagiert die Air-Berlin-Großaktionärin Etihad. Die Fluggesellschaften der eigenen Allianz unterstützten Air Berlin, teilt die Golfairline in einer Pressemitteilung mit. Ziel sei eine «Stabilisierung der Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb».

Dazu schickt Etihad selbst einen Airbus A340 nach Deutschland, der Air Berlin ab Freitag (7. Oktober) zur Verfügung steht. Alitalia hat bereits einen A321 abgestellt und wird noch einmal ein Flugzeug an die deutsche Schwester ausleihen. Air Serbia hat eine Boeing 737 an Air Berlin übergeben und stellt in den nächsten Tagen der Fluglinie voraussichtlich noch zwei weitere Flugzeuge zur Verfügung. «Wir schätzen diese Unterstützung sehr und arbeiten Tag und Nacht daran, den Flugplan für unsere Passagiere aufrecht zu erhalten», so Air-Berlin-Chef Stefan Pichler.

Nicht nach Österreich

Die Sitzverlegung nach Österreich wurde von Tui inzwischen dementiert. «Gerüchte über eine Verlagerung des Sitzes der Gesellschaft sind falsch.» Weiter beruhigte der Konzern, dass bestehende Tarifverträge unberührt bleiben sollen.

Mehr zum Thema

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Ein letzter Blick auf die D-ASGK im ikonischen Air-Berlin-Look.

Die letzte Air-Berlin-Lackierung ist verschwunden

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg