Embraer 145 von Luxair: Künftig nicht mehr in Frankfurt anzutreffen.

Keine Frankfurt-Flüge mehrLuxair und Lufthansa treten gegeneinander an

Die Scheidung zwischen Lufthansa und Luxair zeigt Folgen. Die luxemburgische Nationalairline fliegt nicht mehr nach Frankfurt. Dafür baut sie in München aus.

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Einst sah es nach Liebe auf den ersten Blick aus. «Leicht und schnell» habe man eine Grundsatzvereinbarung erzielt, teilte die Lufthansa am 9. Oktober 1992 mit. Sie werde demnach mit einem «bedeutenden Anteil» bei Luxair einsteigen. Gekauft wurden schließlich 13 Prozent. Die Beziehung hielt und sollte noch enger werden. 2009 wollte die deutsche Fluggesellschaft ihren Anteil an der luxemburgischen Nationalairline von 13 auf 20 Prozent ausbauen. Dazu kam es aber nie.

Die Liebe ist inzwischen ganz erloschen. Die Lufthansa sucht einen Käufer für ihren Anteil an Luxair, wie sie im Juli bekanntgab. Gleichzeitig kündigte sie die Partnerschaft auf gemeinsamen Strecken zwischen dem Großherzogtum und Deutschland auf. Nun ist das Resultat davon bekannt. Lufthansa fliegt ab dem 25. Oktober selber vier Mal pro Tag von Frankfurt am Main nach Luxemburg. Luxair dagegen gibt gleich alle ihre vier täglichen Flüge in die deutsche Bankenmetropole auf. Die Frankfurt-Flüge seien vor allem ein Zubringer-Angebot gewesen, so die Begründung.

Konkurrenten zwischen München und Luxemburg

Im Gegenzug fliegt Luxair statt drei vier Mal pro Tag nach München. Die Lufthansa fliegt neu zwei statt ein Mal. Die Partner werden da zu reinen Konkurrenten. Mit der freiwerdenden Kapazität stockt Luxair zudem das Angebot nach Kopenhagen und Stockholm auf.

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