Fokker 50 von VLM: Bald auch im Liniendienst.

Um- und AusbauIntro Aviation verkauft VLM

Die Eigentümerin von City Jet und Intersky stößt ihre belgische Tochter ab. Die will sich zur Linienfluggesellschaft umbauen und die Flotte mit neuen Fliegern ergänzen.

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Lange blieb VLM Airlines nicht im neuen Nest. Im April hatte die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation die belgische Fluggesellschaft zusammen mit City Jet von Air France-KLM gekauft. Nun reichen die Intro-Eigentümer Hans Rudolf Wöhrl und Peter Oncken die Airline schon wieder weiter. «Wir haben vom VLM-Management ein Angebot bekommen, das wir nicht ablehnen konnten», erklärten sie in einer Medienmitteilung. Die Transaktion soll bis Anfang November abgeschlossen sein.

Dabei wollte Intro eigentlich Synergien zwischen ihren drei Fluglinien - VLM, City Jet und Intersky – nutzen. Dabei dachten sie insbesondere an den Einkauf, die Informatik, die Wartung und das Marketing. «Möglicherweise wird man auch auf der einen oder anderen Strecke die Flugzeuge des Partners einsetzen, wenn dies aus operativer Sicht Vorteile bringt», ergänzte Wöhrl damals in einem Interview mit aeroTELEGRAPH. Er sieht allgemein eine große Zukunft für Regionalfluggesellschaften. Es gebe «eine Menge weißer Flecken auf der Landkarte, die wiederbelebt werden» könnten.

Neue Flieger neben den Fokker 50

Heute besitzt VLM – der Name stand ursprünglich für Vlaamse Luchttransportmaatschappij oder Flämische Lufttransportgesellschaft – zwölf Fokker 50 mit fünfzig Sitzplätzen. Unter den neuen Eigentümern soll noch ein neuer Flugzeugtyp hinzukommen. Derzeit würden die Optionen geprüft.

Doch auch sonst soll sich viel ändern. Derzeit führt VLM Charterflüge durch und übernimmt Wet-Lease-Aufträge für andere Fluglinien. Nun will sie auch ins Liniengeschäft einsteigen. Man analysiere bereits mögliche Routen ab dem Flughafen Antwerpen, so das Unternehmen in der Mitteilung.

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