Flughafentower in Nürnberg.

Was Fluglotsen verdienen

Eine Studie zeigt: Die Fluglotsen in Deutschland verdienen weit mehr als die meisten ihrer Kollegen weltweit.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die deutschen Fluglotsen befinden sie sich in einem verbitterten Tarifstreit mit den Arbeitgebern. Streik oder kein Streik - jeden Tag ändert sich die Nachrichtenlage, wirklich sicher scheint nichts. Friedlich geht es allerdings nicht zu. Erst am Freitag (05.08.) lehnte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), in der rund 2500 Flugüberwacher organisiert sind, ein Gesprächsangebot der Arbeitgeber ab.

Die Studie, die das deutsche Flugportals Fluege.de jetzt veröffentlicht hat, dürfte den Fluglotsen nicht besonders gelegen kommen. Für eine Exklusivstudie hat das Internetportal bei den internationalen Fluglotsen-Verbänden nachgefragt und eine Gehaltsübersicht erstellt. Das Ergebnis: Deutschland liegt bei der Bezahlung weltweit im Spitzenfeld. Durchschnittlich 101'000 Euro verdienen die deutschen Fluglotsen im Jahr, in der Spitze sind es sogar 130'000, das Minimum ist 72'000 Euro.

Auch Spanien vorne

Nur in Spanien liegt das Gehalt mit durchschnittlich 200'000 Euro höher. Die Schweizer Flugüberwacher liegen an dritter Stelle mit rund 90'000 Euro jährlich. Dabei ist das Brutto-Jahresgehalt der Schweizer sonst fast doppelt so hoch wie das der Deutschen. Italien (rund 82'000 Euro) und die USA (rund 72'000 Euro) liegen auf Platz vier und fünf. Auch die Franzosen und die Briten verdienen mit rund 59'000 Euro und 57'000 Euro deutlich weniger als die deutschen Kollegen.

Doch es gibt auch Länder, wo es noch massiv weniger Lohn gibt. Schlusslichter der ausgewählten Länder sind Indien, wo Fluglotsen im Schnitt 8'600 Euro verdienen und Russland, wo sie gar nur auf 1800 Euro kommen.

Report problems to embedding@chartle.net

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier