Dreamliner von British Airways: Einer der Erstkunden

Boeing präsentiert B787-10

Offenbar will der Flugzeugbauer in Le Bourget die Pläne für einen Stretch-Dreamliner offiziell verkünden – und erste Kunden präsentieren.

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Die Luftfahrtmesse in Le Bourget ist die Zeit der großen Ankündigungen. Und Boeing hat eine solche bitter nötig, nachdem Airbus dem amerikanischen Konkurrenten mit dem Erstflug des A350 kurz vorher zumindest was die Aufmerksamkeit betrifft in den Schatten stellte. Und der amerikanische Flugzeugbauer scheint auch etwas in petto zu haben. Wie das Wall Street Journal berichtet, plant Boeing, die Pläne für den Bau einer Stretch-Version des Dreamliners bei der Paris Air Show erstmals offiziell zu bestätigen. Die Zeitung beruft sich auf gut informierte Quellen.

Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters wird Boeing gleich fünf oder sechs Kunden und ein Auftragsvolumen von dreißig Milliarden Dollar vorweisen können. Die Erstkunden stammten aus Europa, den USA und Asien. Schon lange setzten Fluglinien den Flugzeugbauer unter Druck, endlich mit den Plänen herauszurücken. Die 320-Sitz-Version der B787 ist begehrt. Die B787-8, die momentan auf dem Markt ist, fasst etwa 240 Passagiere, die längere B787-9 wird 270 Plätze aufweisen. Die zusätzlichen Sitze gehen indes auf Kosten der Reichweite.

Für regionale Routen

Vor allem asiatische Fluggesellschaften zeigten sich darum am neuen Flieger interessiert. Sie könnten ihn als Regionaljet einsetzen. Das wäre auch der Vorteil, den die B787-10 gegenüber dem direkten Konkurrenten A350 hätte. Auf kürzeren Strecken soll der Stretch-Dreamliner Wirtschaftlicher sein als Airbus' neuer Star, der am vergangenen Freitag das erste Mal abhob.

Erstkunden sollen laut Informationen des Wall Street Journal unter anderem British Airways und Singapore Airlines sein. Auch Air Lease Corp. soll mit einer Bestellung von mindestens dreißig B787-10 unter den ersten Abnehmern sein. Die Leasingfirma war offenbar stark an der Entwicklung des Jets beteiligt.

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