B737 von Iraqui Airways: Die Airline hat nun eine Sorge weniger.

Irak und Kuwait beenden Streit

Der Irak entschädigt den Nachbarstaat für Passagierflugzeuge, die Saddam Hussein beim Einmarsch vor 22 Jahren konfiszierte.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

500 Millionen Dollar beenden einen lange schwelenden Konflikt. Als die Truppen des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein 1990 in Kuwait einmarschierten, beschlagnahmten und plünderten sie Passagierflugzeuge. Nun entschädigt der Irak das Nachbarland mit 300 Millionen Dollar in bar und einer Investition in eine gemeinsame Fluggesellschaft. Mit dieser Vereinbarung beendete der irakische Premier Nouri al-Maliki den über zwanzigjährigen Disput letze Woche. 1,2 Milliarden Dollar schuldete Iraqi Airways Kuwaits Nationalairline Kuwait Airways inzwischen als Folge entgangener Gewinne, berichtet das Nachrichtenportal Naharnet.

Der Konflikt um die ausstehenden Schulden erreichte seinen Höhepunkt im Jahr 2010: Beim ersten Flug von Iraqi Airways nach London versuchten kuwaitische Offizielle, den Flieger zu konfiszieren. An Bord war damals auch der Chef von Iraqi Airways - schliesslich war es der erste Flug in die Themsemetropole seit über 20 Jahren. Nach Vereinbarung der Zahlung ist al-Maliki aber optimistisch. Man habe einen positiven Grundton gefunden und beide Seiten seien sehr interessiert daran, den Konflikt endgültig beizulegen, so der Premierminister gemäß der Nachrichtenagentur Reuters.

Auch nach Indien

Nicht nur Iraqi Airways profitiert von der Einigung. Wie das Wirtschaftsportal Trade Arabia berichtet. Im Gegenzug erhielt die kuwaitische Jazeera Airways die Rechte, den Irak zu anzufliegen. Die Billigairline mit Sitz die erste Airline des Landes sein, die den Nachbarstaat wieder anfliegt.

Einen weiteren internationalen Erfolg verbuchte die irakische Luftfahrt in Indien. Nach zwei Jahrzehnten fliegt Iraqi Airways wieder in das Land. Diese Strecken waren ebenfalls während des Golfkriegs eingestellt worden. Zunächst geht es mit einer Boeing B737 nach Mumbai, berichtet das Nachrichtenportal Dajiworld. Am Sonntag (18. März) flog die erste Maschine von Baghdad aus in die indische Wirtschaftsmetropole. Zweimal in der Woche finden die Flüge nun statt: mittwochs und sonntags. Die irakische Fluggesellschaft fliegt mit einer Flotte von 21 Boeing-Jets fünf nationale und 12 internationale Ziele an.

Mehr zum Thema

Natalia Zaragoza, Gründerin und CEO Friends Touristik Marketing GmbH & CoKG

«Acht Stunden Passivrauchen im Cockpit von PIA»

Kuwait: Kann Russland hier Flugzeuge erwerben?

Russland möchte sich Flugzeuge aus Katar oder Kuwait beschaffen

Airbus A350 F: So soll er aussehen.

Kuwait Airways verhandelt über Airbus A350 F

Jet von Kuwait Airways und Falke beim Transport: Einsatz gegen andere Vögel.

In Kuwait schützen 30 Falken die Flugzeuge

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies