Flieger von Syphax: Bald nach Amerika.

Syphax will nach New York

Offenbar erfüllt sich die private tunesische Fluggesellschaft ihren Traum, den sie seit Beginn hatte. Schon bald will Syphax Airlines in die USA fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Syphax Airlines hat große Pläne. Schon ab 2015 will sie Direktflüge zwischen Tunis und New York anbieten, wie die Zeitung L'Economiste Maghrebin berichtet. Mohamed Frikha, Geschäftsführer der privaten Fluggesellschaft, erklärte, er führe mit den amerikanischen Behörden entsprechende Gespräche. New York soll erst der Anfang sein. Wie Frikha erklärte, werde man auch bald Flüge nach Montreal aufnehmen.

Dafür wird die tunesische Fluggesellschaft ihre Flotte vergrößern müssen. Derzeit besitzt Syphax Airlines eine Flotte von nur zwei Airbus A319-100 und einem Airbus A330-200. Mit ihnen fliegt die 2012 gestartete Fluglinie ab Sfax, Djerba, Monastir und Tunis nach Paris, Marseille, Istanbul, Tripolis, Jeddah und Sebha.

Noch ein Airbus A330

Für die neuen Ziele dürfte wohl ein weiterer Airbus A330 hinzukommen. Das kündigte Syphax denn auch bereits an. Noch in diesem Jahr soll er zur Flotte stoßen. Neben Nordamerika plant die Fluglinie dann auch, Ziele in Südamerika anzufliegen.

Die ersten Monate von Syphax waren turbulent. Am 29. April 2012 wollte die junge Fluggesellschaft zum Jungfernflug starten. Doch das Bodenpersonal der Konkurrentin Tunisair weigerte sich, die Passagiere einzuchecken. Und so zog Unternehmenschef Frikha gleich wieder den Stecker. «Ich habe beschlossen, das Projekt definitiv zu stoppen. Die Kunden werden entschädigt», sagte er damals. Der rabiaten Maßnahme war ein wochenlanger Streit um die Destinationen vorausgegangen, die Syphax bedienen wird. Tunisair fürchtete um ihre Pfründe. Am 11. Mai war der Streit dann beigelegt und die Airline konnte doch noch abheben.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg