Heckflosse von Iran Air: Prangt das Logo bald auf einem inländischen Jet?

Iran plant Großraumflugzeug

Import und Lizenzbau von Fliegern ist dem Iran nicht mehr genug. Er plant nun den Bau eines eigenen, großen Passagierflugzeuges.

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Man weiß nicht recht, was man von den vollmundigen Ankündigungen jeweils halten soll. Und dennoch ist es irgendwie beeindruckend, wie sich die iranische Luftfahrt trotz jahrelangem, striktem Embargo des Westens und fehlenden Ressourcen bis heute durchschlägt. Nun will sie aber mehr als nur Überleben. Statt wie bisher Flieger auf verschlungenen und halblegalen Pfaden ins Land zu bringen oder Antonow-Maschinen in Lizenz zu produzieren, will das Regime in Teheran künftig einen eigenen Passagierjet mit 150 Sitzplätzen herstellen. «Ein solches Flugzeug zu bauen ist das Resultat eines klaren Willens auf nationaler Ebene», sagte Verteidigungsminister Hossein Dehqan bei einer Medienkonferenz.

Man habe das ganze Potenzial aller iranischen Universitäten genutzt, um diverse Flugzeuge zu entwickeln, so der Regierungsvertreter gemäß der staatlichen Nachrichtenagentur Fars. Darunter sei auch ein Großraumflugzeug, so Dehqan.

Schon früher eine Ankündigung

2011 hatte der Iran bereits angekündigt, einen eigenen Passagierjet zu entwickeln. Damals ging es aber um eine Maschine mit hundert Sitzplätzen. Später wurde bekannt, dass das Land die ukrainische Antonow An-158 in Lizenz produzieren wird. Sie kann bis zu 99 Passagiere aufnehmen. Im Iran wird der Flieger Iran-158 heißen. Bereits jetzt stellt der Iran die kleinere Turbopropmaschine An-140 in Lizenz her, die Iran-140 genannt werden.

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