Airbus A319 von Germanwings: Bald mit neuem Konzept

Germanwings' Low-Cost-Revolution

Der gestärkte Billigflieger von Lufthansa will mit neuen Tarifen und einem neuen Dreiklassen-Konzept der Konkurrenz voraus sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Für diesen Anlass greift man bei Lufthansa zu den großen Worten. Man plane eine «Revolution» am Markt und wolle neue Maßstäbe setzen, teilte die deutsche Airline am Donnerstag bei einer Medienkonferenz mit. Die «neue Germanwings» soll das schaffen. Ab 1. Juli 2013 werden der dezentrale Europaverkehr der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München und die Germanwings zusammengeführt. Mit rund 90 Flugzeugen und 2500 Mitarbeitenden soll die Billigtochter bis zu 20 Millionen Gäste im europäischen Direktverkehr befördern und einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro erreichen.

Und die werden, so teilt die Lufthansa mit, mehr Wahlmöglichkeiten haben, als es bei Germanwings bisher der Fall ist. Außer dem reinen Low-Cost-Angebot wie bisher, kann man sich in Zukunft auch noch zwei weitere Tarife mit einem unterschiedlichen Service-Angebot buchen. «Smart» und «Best» sollen diese heißen. «Wir setzen damit neue Maßstäbe in unserem Heimatmarkt Europa», schwärmt Lufthansa-Chef Christoph Franz.

Von teuer bis Budget

Das «Best»-Angebot ist das teuerste und exklusivste und soll sich vor allem an Geschäftsreisende richten. Der Gast erhält einen Platz in einer der drei vordersten Reihen mit einem Sitzabstand von 81,2 Zentimetern. Außerdem bleibt der Mittelsitz in Dreierreihen frei. Außerdem haben die Best-Passagiere Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und können die Fastlane der Sicherheitskontrolle nutzen. Sie erhalten erhöhte Meilengutschriften bei Miles & More, HON Circle Meilen, können die doppelte Freigepäck-Menge (also zweimal 23 Kilogramm) mitnehmen und ihr Ticket flexibler umbuchen und stornieren. An Bord gibt es Essen à la carte.

Der Smart-Tarif ist der neue Standard-Tarif: Passagiere sitzen in den Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs, auch hier beträgt der Sitzabstand 81,2 Zentimeter. Zu essen gibt es Snacks und alkoholfreie Getränke, das Freigepäck beträgt 23 Kilogramm. Wer mit Basic den Low-Cost-Bereich bucht, verzichtet zum Beispiel auf freies Essen und Freigepäck und kann im Flugzeug erst ab Reihe elf Platz nehmen. Der Best-Tarif ist im ersten Schritt auf allen innerdeutschen Verbindungen und für Österreich, die Schweiz, Belgien, Russland, Frankreich und Großbritannien verfügbar.

Neuer Markenauftritt

Die Veränderung unterstreicht Germanwings mit einem neuen Auftritt. Kernelement des neuen Logos wird ein stilisiertes W in den Farben Brombeer und Gelb, das den Wortteil Wings der Marke Germanwings hervorhebt. Es wird auf der Heckflosse prangen. Der Schriftzug wird in brombeerfarbenen, schnörkellosen Kleinbuchstaben auf dem Rumpf prangen. Alle Flugzeuge werden nach Einführung des neuen Markenkonzepts ab 1. Juli 2013 sukzessive im neuen Design lackiert.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack