Angst vor Konkurrenz in Israel

Bisher bestehen zahlreiche billaterale Verträge zwischen Israel und EU-Staaten. Sie würden mit dem neuen Open-Sky-Vertrag durch ein einziges Abkommen ersetzt. Weitere Verhandlungen sind nun für den 20. März angesetzt worden. Katz versprach am Montag, sich bei dem Abkommen für die Interessen der heimischen Airlines El Al, Arkia und Israir einzusetzen. Deren Wettbewerbsfähigkeit soll nicht beeinträchtigt werden.
Mitarbeiter drohen mit Streiks
Der Hintergrund der protektionistischen Aussage des Ministers ist klar. Noch am selben Tag hatte die Gewerkschaft der Arbeitnehmer von El Al Streiks angekündigt, sollten die Behörden nicht den Vertragsinhalt des neuen Abkommens mit der EU anpassen. Gewerkschaftsvorsitzender Asher Edri sagte zur Zeitung Yedioth Ahronoth, dass es ihm nur um «faire Bedingungen ginge, nicht um die Behinderung von Wettbewerb mit ausländischen Fluggesellschaften». Ausländische Airlines, die gerne vermehrt nach Israel fliegen würden, sehen es freilich anders.
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