A350 und A380 bei einem gemeinsamen Flug: Beide könnten länger werden.

Bringt Airbus einen XL-A350?

Der Flugzeughersteller überlegt sich den Bau einer ultralangen Version seines neuen Langstreckenjets. Der XL-A350 soll dem Airbus A380 nahe kommen.

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Tom Enders ist zufrieden. Mit dem A350-Programm sei bisher alles sehr gut gelaufen, so der Chef der Airbus-Mutter EADS bei einer Pressekonferenz in Sydney. Am Montag (14. Oktober) startete das zweite Exemplar des Langstreckenjets zum Jungfernflug. Schon Ende 2014 wolle man die ersten Exemplare ausliefern. Dass der A350 deutlich später als der Dreamliner von Boeing ausgeliefert wird, sieht Enders nicht als Problem an. Im Gegenteil: «Ich war ziemlich zufrieden, dass wir im Windschatten der Boeing 787 arbeiteten», sagt er.

Man habe sehr viel aus den Problemen gelernt, die Boeing bei seinem Dreamliner-Programm erlebte, erläuterte er. Man werde in Zukunft bei der Entwicklung neuer Jets ähnlich vorgehen. Auch was die bestehenden Flugzeugfamilien angeht, ließ der EADS-Chef anklingen, dass noch einiges zu erwarten sei.

«Erste in einer Reihe»

So sei der Airbus A380 erst «der erste in einer Reihe», so der Manager. Man denke nicht nur daran, was gerade am Markt gebraucht werde, sondern auch daran, was die Branche in zwanzig bis dreißig Jahren benötigen könnte. Und das seien sowohl größere Jets «als auch solche, welche die Lücken füllen». Die Kunden für die Riesenflieger seien vor allem Fluggesellschaft aus Asien und der Pazifik-Region.

Mit Lücken meint Enders die Nischen zwischen A350 und A380 und zwischen Boeing 777 und 747. Details nennt er nicht. Doch man könne den A350 problemlos auch noch länger bauen als die aktuell größte Version, den A350-1000. Er misst 73,9 Meter und kann in der Standardbestuhlung mit drei Klassen 350 Passagiere transportieren.

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