Wahllokal in Hongkong: Auch Firmen - selbst solche aus dem Ausland - wählen mit.

InteressenvertreterAir Canada und Qatar Airways wählen in Hongkong mit

Hongkong hat gewählt. Nicht nur die Bürger der Sonderverwaltungszone gingen dabei zur Urne, sondern auch handverlesene Interessenvertreter. Unter ihnen befinden sich ausländische Firmen - auch aus der Luftfahrt.

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Frei sind die Wahlen in Hongkong nicht. Nur 35 Sitze des Parlamentes standen am Sonntag (4. September) demokratisch zur Auswahl. Weitere 35 Sitze des Legislative Council of Hong Kong wurden von handverlesenen Interessenvertretern bestimmt - ein Mix aus Privaten, Organisationen und Unternehmen. Sie sind generell Peking wohlgesinnter als die freiheitshungrigen Bewohner der chinesischen Sonderverwaltungszone.

Öffentlich sind die Listen der wahlberechtigten Organisationen nicht. Doch man kann sie unter Aufsicht einsehen, aber nicht kopieren, fotografieren oder abschreiben. Das hat das Magazin Quartz getan. Dabei zeigte sich Überraschendes. Zu den 226.591 Interessenvertretern gehören auch ausländische Konzerne - darunter solche aus der Luftfahrt.

Kritik vom Demokratielager

So haben etwa Air Canada, El Al, JAL Japan Airlines, Pakistan International Airlines, Qatar Airways und Saudia in Hongkong ein Wahlrecht. Die Regierung bestimmt die Interessenvertreter selbst. Das wird vom Demokratielager kritisiert, weil die Herrschenden so laufend neue ihnen wohlgesinnte Stimmen produzieren können.

An den Wahlen nahmen rund 60 Prozent der Stimmberechtigten teil – so viel wie lange nicht mehr. Die ersten Resultate deuten auf ein gutes Abschneiden der demokratiefreundlichen Vertreter hin.

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