Dreamliner von Lion-Air-Tochter-Batik: Zu klein.

Boeing 737 statt Dreamliner

Lion Air storniert eine Bestellung über fünf Dreamliner für die Tochter Batik. Stattdessen will sie Boeing 737 kaufen. Dennoch denkt sie über Großjets nach.

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Fünf der 15 in den letzten drei Jahren bestellten Boeing 787 will die indonesische Lion Air nun doch nicht. Die stornierte Order hat nach Listenpreisen einen Wert von rund einer Milliarde Dollar. Ganz leer ausgehen wird Boeing allerdings nicht. Denn Lion Air will die Bestellung in eine Order über Boeing 737 umwandeln. Für die Mittelstreckenflieger gebe es sicher Bedarf, heißt es.

Der Grund für die Kehrtwende: Die B787 ist zu klein, findet man bei Lion Air. Eigentlich sollten die Flieger für Lions Premium-Tocher Batik fliegen. Wegen der wenigen Start- und Landerechte in Jakarta müsse man die Kapazität aber über größere Flieger steigern, heißt es von Lion Air. Welches Modell genau in Frage käme, will man aber noch nicht bekannt geben laut dem Fachportal Flightglobal. Aber es gebe definitive Pläne, Langstreckenjets zu kaufen.

Norwegian als Abnehmer

Die verschmähten Dreamliner dürften problemlos einen Abnehmer finden. Weil sie aus einem sehr frühen Produktionszyklus stammen, gab es laut Branchenkennern große Rabatte auf die Boeing 787. Und das dürfte beim Weiterverkauf vor allem für Anbieter mit einem ähnlichen Geschäftsmodell interessant sein. Als ein Interessent wird Norwegian Air Shuttle gehandelt. Unternehmenschef Bjorn Kjos erklärte erst kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH, dass man an neuen Dreamlinern sehr interessiert sei - und wenn diese schneller verfügbar seien, umso besser.

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