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Swiss fällt im ersten Quartal in die roten Zahlen

In den ersten drei Monaten dieses Jahres beförderte Swiss insgesamt 2.991.974 Passagiere. Dies entspricht einem pandemiebedingten Rückgang von 21,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Insgesamt führte die Lufthansa-Tochter 27.270 Flüge durch, 19,2 Prozent weniger als im ersten Quartal 2019. In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 hat sie auf dem gesamten Streckennetz 15,9 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank um 21,5 Prozent. Die Auslastung der Flüge lag im Durchschnitt bei 73,3 Prozent. Damit waren sie im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozentpunkte schlechter ausgelastet.

Dies hat sich auch im Ergebnis von Swiss drastisch niedergeschlagen. Das erste Quartal 2020 schloss die Lufthansa-Tochter mit einem Verlust von 84,1 Millionen ab nach einem Gewinn von 48,3 Miollionen in der Vorjahresperiode. Im Zuge des Nachfrageeinbruchs und der Kapazitätsreduktion ging der Umsatz um 20 Prozent auf CHF 923 Millionen zurück. Eine Ergebnisprognose lässt sich aufgrund der nach wie vor sehr unberechenbaren weiteren Entwicklung der Corona-Krise nicht abgeben. «Nachdem sich eine länger anhaltende Corona-Pandemie abzeichnete, hat SWISS umgehend Massnahmen zur Kosteneinsparung eingeleitet. Zusammen mit finanzieller Unterstützung der Lufthansa Group und vom Bund garantierter Staatshilfe werden wir den Liquiditätsengpass überbrücken können. Wir werden selbstverständlich alle Anstrengungen unternehmen, um die Kredite zuzüglich Zinsen so schnell wie möglich zurückzuzahlen», kommentiert Swiss-Finanzchef Markus Binkert.