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Verspätung

Sundair verschiebt den Start

Im April wollte Sundair erstmals in Frankfurt abheben. Doch nun verschiebt die neue deutsche Fluggesellschaft den Start und setzt auf größere Maschinen - unter anderem von Latam.

aeroTELEGRAPH

Logo von Sundair: Im Juli will die neue Airline starten.

Mit drei Maschinen will die neue deutsche Charteriarline Sundair Passagiere zu klassischen Urlaubszielen fliegen. Losgehen sollte es in Frankfurt eigentlich am 1. April. Doch die Fluggesellschaft, an der das Reiseunternehmen Schauinsland zu 50 Prozent beteiligt ist, verschiebt den Start auf Juli. Sundair-Chef Marcos Rossello bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH einen Bericht des Fachmagazins FVW.

Der Grund: Um nicht in den kommenden Jahren an Kapazitätsgrenzen zu stoßen, hat sich Sundair entschlossen, nicht wie bisher geplant auf den Airbus A319 zu setzen, sondern auf den A320. Dieser Kurswechsel braucht mehr Zeit. «Wir bekommen zwei A320 von Latam und die dritte Maschine suchen wir noch», sagte Rossello. «Wahrscheinlich wird es auch ein A320 sein, aber wir sind noch in den Verhandlungen.»

In Kassel und Berlin auf Kurs

Nichts ändern soll sich an den Zeitplänen für die Flughäfen Kassel-Calden und Berlin Tegel, wo Sundair sowieso erst im Juli starten wollte. Für Kunden, die Flüge zwischen April und Juli ab Frankfurt gebucht hatten, hat Sundair nach eigenen Angaben Ersatzverbindungen gefunden.

Neben der klassischen Ferienfliegerei will Sundair im ethnischen Verkehr, im Spezialchartergeschäft sowie als Wet-Lease-Anbieter aktiv sein. Firmensitz ist Stralsund. Die Stadt an der Ostsee war auch Namensgeberin für die neue Airline.



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