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Jubiläum für den Sukhoi Superjet

Drei Sukhoi Superjet 100 besitzt Aeroflot. Nun haben die Flieger den 1000. Flug absolviert. Offenbar mit Bravour.

Serge Gordei

Superjet von Aeroflot: 1000 Mal geflogen. 1000 Mal ist nix passiert.

Flug SU284 führte von St. Petersburg nach Moskau. Eine der meist beflogenen Strecken im Netz von Aeroflot. Am vergangenen Mittwoch (23. November) war alles etwas anders. Die Maschine mit dem Taufnamen des Polarpiloten und Sowjethelden Michhail Wodopianow und der Immatrikulation RA 89003 absolvierte den 1000. Flug Aeroflots mit einem Sukhoi Superjet 100. Insgesamt 1600 Flugstunden absolvierten die Flieger aus heimischer Produktion bis anhin. Drei Maschinen besitzt die russische Fluggesellschaft, mindestens 27 weitere sollen bis 2016 hinzukommen. Wird eine bereits abgegebene Bestell-Option eingelöst, sind es am Ende gar 45 dieser Kurzstreckenjets.

In einer ersten Bilanz zeigt man sich beim Hersteller Sukhoi begeistert über die Resultate im täglichen Einsatz. Das Jubiläum bestätige «die überlegene operative Leistung unseres Flugzeuges. Wir sehen, dass der Superjet 100 ein hervorragendes Werkzeug für die Entwicklung von Aeroflots Regionalnetz ist», so Sukhoi-Präsident Wladimir Prisiaschniuk in einer Medienmitteilung. Man werde alles tun, um die Erwartungen Aeroflots an die wachsende Superjet-Flotte zu erfüllen. Derzeit werden die Flieger mit 90 Sitzplätzen auf Flügen zwischen Moskau und St. Petersburg, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg, Ufa, Astrachan, Tscheljabinsk, Kasan und Minsk eingesetzt. In den nächsten Monaten sollen sie aber auch auf internationalen Strecken eingesetzt werden.

Im Normalbetrieb seit April

Aeroflot hat die Sukhoi Superjets seit Mai 2011 im Einsatz. Die allererste Airline, welche den Flieger einsetzt, ist aber die armenische Armavia. Sie startete im April 2011 zum Jungfernflug.



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