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Schweiz bezahlt Skyguide weiterhin für Ertragsausfälle durch Kontrolle ausländischer Lufträume

Die Nachbarländer übertragen der Schweiz die Verantwortung für die Erbringung von Flugsicherungsdienstleistungen für Teile ihres Luftraums. Auf diese Weise kann das kleine Land insbesondere aufgrund der unmittelbaren Nähe der Flughäfen Genf und Zürich zur Landesgrenze einen genügend großen Luftraum bewirtschaften, um den Flugverkehr sicher, effizient und wirtschaftlich abzuwickeln. Dies sei für den Betrieb der Schweizer Flughäfen und die Effizienz der Flugsicherung im Schweizer Luftraum im Allgemeinen von größtem Interesse, so die Schweizer Regierung.

Die delegierten Gebiete würden jedoch nicht in die Schweizer Gebührenzone einbezogen. Das sei etwa bei Italien, Österreich und teilweise bei Deutschland der Fall. Dadurch erleide die Schweizer Flugsicherung Skyguide Ertragsausfälle. Diese beliefen sich auf rund 45 Millionen Franken pro Jahr, so die Schweizer Regierung.  Sie wird diese auch für die Periode 2022 bis 2027 übernehmen, wie sie am Mittwoch (30. August) bekannt gab. Danach wird die Lage neu beurteilt.