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Türkei

Pegasus Airlines setzt vermehrt auf Wet-Lease-Geschäft

Der türkische Markt ist für Airlines eine Herausforderung. Offenbar kann eine Fluggesellschaft des Landes ihre Flugzeuge nicht mehr füllen.

Airbus

A320 Neo von Pegasus Airlines: Die Airline bietet ihre Flotte an.

Pegasus Airlines leidet offenbar unter der angespannten Situation in der Türkei. Die türkische Fluggesellschaft bietet Flugzeuge auf dem Wet-Lease-Markt an.  Drei Flieger sind laut einem Zeitungsinserat seit dem 1. Oktober zu haben. Derzeit hat die Fluggesellschaft ein Wet-Lease-Abkommen für zwei ihrer Flugzeuge mit der saudi-arabischen Flynas.*

Die Nachfrage nach Flügen in die Türkei ist in diesem Jahr massiv eingebrochen. Der Tourismus leidet unter den Terroranschlägen der vergangenen Monate und der angespannten politischen Lage, die am 15. Juli in einem Putschversuch eskalierte. Touristen aus dem Westen orientieren sich für Ferien an der Sonne eher in Richtung Spanien oder Italien.

Turkish Airlines verschiebt Annahme von Jets

Auch die nationale Fluggesellschaft Turkish Airlines spürt die Krise. Wie die Airline in einer Mitteilung an die Börse in Istanbul schreibt, verschiebt sie die Annahme von 39 Airbus- und Boeing-Jets von 2018 auf 2020. Welche Flugzeugtypen genau betroffen sind, schreibt die Fluggesellschaft nicht. Als Grund für die Anpassung nennt Turkish Airlines die schwächelnden Nachfrage.

* In der ersten Version des Artikels stand aufgrund einer Information des Datenportals CH Aviation, die ganze Flotte von Pegasus Airlines stehe zum Wet-Lease. Diese Information war nicht korrekt. Wir haben den Artikel deshalb angepasst.



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