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Nach Gasalarm

Erneut Probleme am Flughafen Hamburg

Einen Tag nach der Räumung des Hamburger Flughafens wegen Pfeffersprays haben Mitarbeiter erneut über Unwohlsein geklagt. Der Flugbetrieb läuft jedoch weiter.

Hamburg Airport/Facebook

Flughafen Hamburg: Reizgas wurde am Montag nicht erneut freigesetzt.

Am Montag haben am Flughafen Hamburg 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Zentralen Sicherheitskontrolle über Unwohlsein geklagt. Passagiere, die sich im selben Bereich aufhielten, waren laut Angaben des Flughafens nicht betroffen.

«Am Hamburg Airport hat es einen Zwischenfall gegeben, der aktuell den Flughafenbetrieb beeinträchtigt», teilte der Flughafen um 11:27 Uhr bei Twitter mit. «Passagiere werden gebeten, sich bei ihrer Airline über den Flugstatus auf dem Laufenden zu halten.»

68 Personen am Sonntag behandelt

Die Feuerwehr sperrte und untersuchte den Arbeitsplatz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuz untersucht. «Erneuter Verdacht auf Reizgas hat sich nicht bestätigt», schrieb der Airport später in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte eine Flughafensprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur DPA gemutmaßt, möglicherweise könnten noch Reste des Gases vom Sonntag in der Atemluft vorhanden sein. Der Flugbetrieb lief laut Airport-Angaben während der Maßnahmen uneingeschränkt weiter. «Alle Flüge konnten pünktlich starten und landen.»

Am Sonntag waren die Terminals vorübergehend geräumt worden. Nach Angaben der Polizei und Feuerwehr Hamburg war freigesetztes Reizgas vermutlich die Ursache für die Atemwegsreizungen bei Mitarbeitern und Passagieren. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz versorgten zwischenzeitlich 68 Betroffene.



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