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Siegeszug der Billigflieger in Spanien

Ryanair & Co.machen es traditionellen Airlines überall auf der Welt schwer. Besonders imposant ist ihr Marktanteil in Spanien.

Adrian Pingstone/Wikimedia/CC

Ryanair und Co. machen es den etablierten Airlines in Spanien schwer.

Der Luftraum zwischen Malaga, La Coruña und Barcelona gehört den Billigfliegern. Mehr als die Hälfte des Luftverkehrs in Spanien wird von den Budget-Anbietern abgewickelt. Das ergaben Zahlen des spanischen Tourismusministeriums. In den ersten sieben Monaten des Jahres ist die Zahl der von den Billiganbietern transportierten Passagiere um 15,5 Prozent in die Höhe geschossen. Insgesamt fertigten die Flughäfen in Spanien von Januar bis Juli 36,5 Millionen Passagiere ab. 20,7 Millionen davon waren Reisende, die mit Billigfliegern unterwegs machen. Das sind 57 Prozent des gesamten Passagieraufkommens. Die regulären Airlines hinken mit 15,7 Millionen den neuen Wilden hinterher.

Im Reisemonat Juli war der Anteil der Low-Cost-Anbieter mit über 58 Prozent gar noch größer. Auch die Auslastung war bei ihnen höher als bei den teureren Alternativen. Mit einem durchschnittlichen Wert von 88,8 Prozent lag sie 9 Prozent über der von regulären Airlines. Bei den Billiganbietern sind gemäß der Zeitung Cinco Dias Ryanair, Easyjet und Air Berlin die großen Anbieter, die die Touristen ins Land bringen. Alle drei zusammen machten im Juli 51,4 Prozent der Passagiere aus, die für wenig Geld nach Spanien flogen.

Auch die Auslastung ist höher

Die meisten Touristen kamen aus Großbritannien und Deutschland. Von der britischen Insel kamen von Januar bis Juli 7,4 Millionen Reisende nach Spanien – das macht fast 40 Prozent aller Touristen aus. Deutschland liegt dahinter mit 4,2 Millionen und rund 20 Prozent. Die meisten von ihnen zog es auf die Balearen. So verbuchte denn auch der Flughafen Mallorca die meisten Ankünfte von Touristen. Dahinter lagen Barcelona und Malaga.



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