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Air Serbia will nach Nordamerika

Seit der Beteiligung von Etihad an Air Serbia geht es Schlag auf Schlag: Erst gab es neue Flugzeuge, nun soll die serbische Airline bald Langstreckenflüge anbieten.

Dejan Milinkovic / Wikimedia / CC

Gute Zahlen: Air Serbia befördert 80 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr.

Spätestens 2016 werde Air Serbia Langstreckenflüge nach Nordamerika anbieten. Dies erklärte Serbiens neuer Premierminister Aleksandar Vučić kürzlich bei einer Pressekonferenz. Konkret werde es Verbindungen von Belgrad nach Chicago und Toronto geben. Dabei würden Airbus A330 eingesetzt. Am Tag zuvor hatte Vučić sich mit Etihad-Chef James Hogan getroffen – die Golf-Airline hält 49 Prozent an Air Serbia.

Derzeit bemüht sich Air Serbia um eine Einstufung als Category-1-Airline der US-Luftfahrtbehörde, ohne die eine Verbindung in die Vereinigten Staaten nicht möglich ist. Bis Ende des Jahres will Air Serbia seine Flugziele von 29 auf 38 ausweiten. Seit dem 1. Mai fliegt die Airline von Belgrad dreimal wöchentlich nach Warna in Bulgarien, einem beliebten Badeort am Schwarzen Meer. Ab Juni wird die Frequenz auf viermal wöchentlich gesteigert. Außerdem wird es neue Verbindungen nach Warschau und Beirut geben.

300 neue Arbeitsplätze

Vučić präsentierte weitere gute Nachrichten: «Ich habe gerade erfahren, dass die Passagierzahlen von Air Serbia im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent gestiegen sind.» Die Airline werde nun nicht mehr vom Staat finanziert, sondern finanziere den Staat. Zugleich seien 300 neue Arbeitsplätze entstanden. Auch Air-Serbia-Chef Dane Kondić ist stolz: «Innerhalb kürzester Zeit haben wir die Balkan-Region verbunden, schicke neue Uniformen eingeführt, den Standard unseres Essens an Bord gesteigert und neue Jobs für Serben geschaffen.»

Im vergangenen Jahr hatte Etihad 49 Prozent der serbischen JAT Airways übernommen, 51 Prozent hält weiterhin der serbische Staat. Die serbische Nationalairline wurde daraufhin in Air Serbia umbenannt. Sämtliche Boeing 737-300 wurden zum Winterflugplan 2013/14 ausgeflottet und durch weitere acht Airbus A319-100 und zwei A320-200 ersetzt.



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