Die Zwitterairline von Thai Airways

Der Erstflug führt am 7. Juli von Bangkok in die ehemalige portugiesische Kolonie Macao, welche danach zweimal täglich angeflogen wird. Den 2:45-Stunden-Flug bietet Smile ab umgerechnet 80 Euro an. Weitere Inlandziele wie Chiang Mai, Krabi oder Phuket kommen ab August hinzu. Im nächsten Jahr plant die Fluggesellschaft das Streckennetz in benachbarte Regionen innerhalb eines Radius von drei Stunden Flugzeit auszudehnen. Dazu gehören etwa Malaysia oder Brunei.
Bereits ein anderer Billiganbieter
Thai Smile plant mit elf Airbus A320-200, sechs davon werden geleast, fünf weitere kauft die Airline direkt beim Hersteller ein. Bis Ende des Jahres soll die Flotte bereits aus vier Maschinen bestehen. Den ersten Airbus konnte die Airline im Hamburger Werk bereits am 29. Juni ein Empfang nehmen und anschließend nach Thailand fliegen. Das Konzept sieht vor, Thai Smile nicht im Billigsegment zu positionieren, sondern irgendwo in der Mitte. «Premium Light Service» nennen das die Thailänder. Dabei sind die Flüge mit Smile etwas teurer als bei der Lowcost-Konkurenz, bieten aber auch mehr Service. So sind beispielsweise Freigepäck, Sitzplatzreservierung sowie ein Snack im Ticketpreis enthalten. Zudem sind die vorderen Sitzreihen für Businessclass-Passagiere vorgesehen, wobei der mittlere Sessel frei bleibt.
Die neue Fluggesellschaft gehört zum Kundenprogramm Royal Orchid Plus, wovon auch Star Alliance-Kunden profitieren. Thai Smile wird wie die Mutter unter dem Kürzel TG fliegen und so Umsteigeverbindung zur Thai Airways bieten. Mit Nok Air ist Thai Airways bereits an einem Billiganbieter beteiligt.
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