Sukhoi Superjet mit Pannenserie

Alles viel Lärm um nichts also? Das lässt sich derzeit nicht sagen. Zumindest bleiben sich diametral widersprechende Aussagen zurück. Und der Fakt, dass der Sukhoi Superjet 100 in den letzten Monaten mehrmals ähnliche Probleme machte. Am 10. Juli gab es beim gleichen Flug Probleme mit der Klimaanlage. Und an jenem Tag hatte auch ein Flug von Nischni Nowgorod nach Moskau dieselben Probleme. Die gleiche Geschichte erlebte ein Flug von Moskau nach Kopenhagen am 18. Juni. Er musste wegen Problemen mit der Klimaanlage am Ende sogar umkehren.
Finanziell in Bedrängnis
Seit dem Absturz eines Superjet 100 am 9. Mai während eines Testfluges in Indonesien sind noch mehr Augen auf den Hersteller Sukhoi gerichtet. Eine Häufung von Pannen könnte das Projekt gefährden, das bereits jetzt finanzielle Probleme hat. Erst Anfang August gewährte die russische Staatsbank Wneschekonombank dem Flugzeugbauer eine Milliarde Dollar bis 2014, um das Flugzeug zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Zuvor hatte die Zeitung MK gemeldet, das Superjet-Projekt habe akute finanzielle Probleme.
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