Ärger für die Ladyboy-Airline

Nur zwei Tage später überraschte PC Air Thailand erneut. Firmenchef Peter Chan entschuldigte sich zwar bei den gestrandete Passagieren und sagte, alle Ausstände seien beglichen worden. Trotzdem aber stellte seine PC Air alle Flüge für 14 Tage ein. Offenbar war es die thailändische Aufsichtsbehörde Department of Civil Aviation, die ihn zum Schritt drängte. «Wir zögern nicht, die Lizenz zu entziehen, wenn sich das Ereignis wiederholen sollte», sagte deren Chef Woradej Harnprasert gegenüber der Zeitung Bangkok Post.
Monatliche Lizenz-Erneuerung
Inzwischen fordern Branchenkreise in Thailand bereits den definitiven Lizenzentzug für PC Air. Die Fluggesellschaft habe sich unverantwortlich verhalten, vor allem auch weil unklar blieb, ob die gestrandeten Touristen voll entschädigt würden. «Da gibt es nicht viel zu überlegen», sagte Sisdivachr Cheewarattanaporn als Präsident des thailändischen Reisebüroverbandes zur Zeitung Bangkok Post. Doch das Department of Civil Aviation gibt sich nachsichtig. Es sei das erste Mal, dass bei PC Air so etwas passiert sei. «Von den finanziellen Verhältnissen her hat das Unternehmen keinerlei Probleme», sagte ein Vertreter des Transportministeriums. Daher dürfe PC Air weiterfliegen, müsse die Lizenz aber monatlich erneuern lassen.
Video zum Start von PC Air vom Oktober 2011:
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