Skyjet setzt auf ferne Flugplätze

Aufgrund der Pistenverhältnisse hat sich der Boss Joel Mendoza höchstpersönlich für eine BAe 146-200 entschieden. Dieser Flugzeugtyp ist auch bei verschiedenen Fluggesellschaften in Europa im Einsatz wie Lufthansa, KLM-Air France (Cityjet) oder Swiss (setzt den größeren RJ100 ein). Im deutschen Sprachgebrauch wird er aufgrund seiner Optik auch liebevoll Jumbolino genannt. Das vierstrahlige Flugzeug hat 94 Sitzplätze und eignet sich für den Betrieb auf kurzen und sogar unbefestigten Landebahnen. Die eingebaute Treppe und selbststartende Triebwerke machen einen Betrieb auf Flugplätzen ohne entsprechende Infrastruktur möglich.
Kein Lowcost-Modell
Die junge Airline wartet noch auf eine definitive Betriebsgenehmigung der zuständigen Behörde. Bereits jetzt fliegt sie mit einer provisorischen Genehmigung den Flugplatz auf der Insel Basco an. In der ersten Oktoberwoche sollen weitere Verbindungen von Manila nach Virac, Catarman und Surigao dazu kommen. Destinationen, welche vor allem Touristen anlocken sollen. Dabei setzt Skyjet-Air-Chef Mendosa explizit nicht auf das Lowcost-Konzept. Er will den vollen Service der Premium-Airlines bieten: Snacks und Getränke an Bord gar unlimitiert.
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