Airline statt Altersheim

Vallas sprüht vor Enthusiasmus. «Die Demographie der Region ist großartig» schwärmte er gegenüber der North County Times. «Ich sah noch nie eine bessere Nische.» Wenn es dann losgeht, will er ab Carlsbad drei Mal täglich nach Las Vegas, Oakland, Phoenix, Sacramento und San Jose fliegen. Drei Mal die Woche soll es auch in die mexikanische Touristenhochburg Cabo San Lucas in Baja California gehen. Aufgrund seiner eigenen Marktforschung stellte er fest, dass 40 Prozent der Passagiere am Flughafen San Diego von nördlich der Großstadt stammen. Für sie liegt der Airport von Carlsbad viel näher und ist daher eine gute Alternative.
Sein Vermächtnis
Die Flotte will der Unternehmer und Ex-Soldat Vallas bald auf drei Flieger ausbauen, allesamt Embraer 170. Er habe bereits Investitionszusagen über 30 Millionen Dollar. Der Betrieb sei deshalb auf längere Zeit gesichert. 2010 erklärte er dem Carlsbad Magazine, fünf Jahre nach dem Start werde die Flotte dann neun oder zehn Flugzeuge umfassen. Dann werde California Pacific bis nach Houston, Kansas City oder Salt Lake City fliegen. Dass er selbst kaum mehr lange Freude an seiner Fluglinie haben wird, das ist er sich bewusst. «Ich bin am Ende meines Lebens», sagte der Vorstandschef und Gründer dem Aviation Branding Weblog. «Das wird auf eine Art mein Vermächtnis.»
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