Luxair mit massiven Verlusten

Die Fluggesellschaft reagierte bereits auf die schlechte Ertragslage. Sie strich die Direktverbindungen von Luxemburg Findel nach Dublin, Prag und Turin. Und sie bietet keine Direktflüge mehr ab Saarbrücken an. Das alleine reicht aber offenbar nicht aus. Wie Radio 110,7 berichtet, erwartet das Management auch 2012 ein Defizit in ähnlicher Größenordnung. Die Situation wird durch die Ankunft von Easyjet Ende Oktober zweifelsohne verschärft. Das wird die Preise auf der Paradestrecke nach London purzeln lassen. Deshalb will Luxair nun Verhandlungen mit den Gewerkschaften aufnehmen, um eine Lohnsenkung zu erreichen.
Wieder in Staatshänden
Seit April steht die Luxair Group wieder voll unter Staatskontrolle. Damals war der schweizerische Aktionär Panalpina ausgestiegen. Seine Anteile übernahm das Großherzogtum. Dadurch kontrolliert die Regierung nun direkt und indirekt 62,06 Prozent des Luftfahrtkonzerns, zu dem auch ein Reiseveranstalter und ein Frachtunternehmen gehören.
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