Fluglotsen fordern mehr Sicherheit

Laura Frommberg
Normal Manley Airport in Kingston: Musste zwischenzeitlich geschlossen werden
Normal Manley Airport in Kingston: Musste zwischenzeitlich geschlossen werden
jetfotos.net/wikimedia/CC

Jamaikas Fluglotsen haben die Nase voll. Die meisten von ihnen feierten kürzlich krank und protestieren so gegen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen.

90 Prozent aller Fluglotsen sind im Inselstaat in gewerkschaftlich organisiert. Und von ihnen sind offenbar fast alle unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen. Daher begannen sie einen Arbeitskampf. Die Arbeiter ließen sich vor Wochenfrist gleichzeitig für zwei Tage krank schreiben. Erst nachdem ein Gericht sie zur Rückkehr zur Arbeit zwang, nahmen sie ihren Job wieder auf.

Die Lotsen fordern vor allem höhere Löhne. Doch das ist noch nicht alles. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, demonstrieren sie auch gegen die Arbeitsbedingungen. Die Ausrüstung sei nicht die, die man im Job wirklich brauche. Das habe auch einen Einfluss auf die Sicherheit. Schon vor zwei Jahren habe man aus diesen Gründen protestiert – ohne Erfolg. 

Situation angeblich unter Kontrolle

Die Fluglotsen wollen nun den Gerichtsentscheid bekämpfen. Sie sind vor allem unzufrieden, weil andere staatliche Stellen bereits Lohnerhöhungen bekamen, sie aber bislang nicht.


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