Über 25 Tote bei Crash im Kongo

Die Frachtmaschine transportierte offenbar Autos und andere Waren für die kongolesische Frachtgesellschaft Aéro-Service. Die Iljuschin Il-76 von Rij Airways mit der Immatrikulation EK-76300 wurde beim Unfall total zerstört. Nach Angaben der Behörden starb auch die sechsköpfige Besatzung. Unklar ist bis jetzt, ob sich neben der Fracht auch Passagiere an Bord befanden, wie AFP berichtet. Zuerst hatte es geheissen, es gebe bis zu 30 Tote, zwischenzeitlich wurde auch von 25 Opfern gesprochen.
Immer wieder Abstürze
Aéro-Service wurde 1967 gegründet. Die Frachtanbieterin verzeichnete in ihrer Geschichte immer wieder leichtere und schwere Unfälle mit ihren geleasten Flugzeugen. Im Juni 2010 stürzte eine Casa C-212 auf einem Flug nach Kamerun ab, elf Menschen starben dabei. 2008 crahste eine Antonow An-12 am Flughafen Pointe Noire in eine stehende Boeing B727. Die Flieger wurden stark beschädigt, Menschen starben aber nicht. Fluggesellschaften aus der Republik Kongo stehen auf der Schwarzen Liste der EU.
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