Angriff auf American Airlines

Schuld an Becks Ärger ist ein Flugbegleiter, der ihn aus politischen Gründen schlecht behandelt haben soll. Er habe alle anderen Passagiere auf dem Flug sehr nett behandelt, mit ihm aber habe der Mann kaum ein Wort gesprochen. Eine Dose Limonade habe er richtiggehend auf das Tischchen geknallt. «Ich möchte American Airlines dafür danken, dass sie mich darauf aufmerksam machten, dass sie gar nicht American Airlines meinen», ratterte Beck in der Sendung über 14 Minuten los. Offenbar meinten sie «Liberal American Airlines», wobei das Wort liberal in den USA für politisch links steht.
Millionen von Anhängern
Man nehme «Kundenbeschwerden sehr ernst» erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber der Zeitung USA Today. Aber es gebe einen genauen Prozess dafür, den nun eingeleitet worden sei. Zuerst wolle man überprüfen, ob der Vorfall sich wirklich so ereignet habe, wie Beck erzählte. Erst dann handle man. Falls der Flugbegleiter sich tatsächlich abschätzig verhalten haben sollte, dann werde er entlassen, versicherte der Sprecher. Auch via Twitter entschuldigte sich American Airlines beim TV-Star. Doch ein Imageschaden ist sicherlich bereits angerichtet. Becks Radiosendung hören acht Millionen Menschen wöchentlich, seine TV-Sendung abonnierten mehr als 300'000 Menschen.
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