Embraer 145LR: das erste Flugzeug der Africa World Airlines

Ghana lockt neue Airlines an

Mit African World Airlines nimmt die fünfte Regionalfluglinie in Accra den Betrieb auf. Sie will den Luftverkehr aufmischen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das erste Flugzeug wurde letzte Woche vom Vorbesitzer zum Kotoka International Airport überflogen. Es erreichte Accra bereits in der Lackierung der neuen Africa World Airlines. Mit zwei Embraer 145LR mit 50 Sitzplätzen, die vormals bei der chinesischen Tianjin Airlines im Einsatz waren, nimmt die junge Fluggesellschaft am 21. September den Flugbetrieb auf. Angeflogen werden ab der Basis Accra vorerst nur Ziele im Inland, etwa Kumasi, Tamale oder Takoradi. Africa World Airlines ist ein Gemeinschaftsunternehmen der chinesischen Hainan Airlines, des chinesischen Investitionsfonds China-Africa Development Fund und der Regierung von Ghana.

Mit diesen starken Partnern im Rücken will der Africa-World-Gründer Togbe Afede XIV die Luftfahrt in seinem Land revolutionieren, wie er anlässlich der Flugzeugübernahme gegenüber den Medien betonte. «Vorbei werden die Zeiten sein, als wir über Paris reisen mussten, um von Ghana nach Burkina Faso zu kommen. Wir werden die Region verbinden und dabei Accra als unsere Drehscheibe nutzen.» Africa World plant in Zukunft Routen in benachbarte Länder, vor allem sollen die Ost-West-Verbindungen auf dem Kontinent ausgebaut werden.

Accra als regionales Drehkreuz

Vom Boom der Nachfrage nach innerafrikanischen Routen wollen auch andere Airlines profitieren. Am Flughafen der ghanesischen Hauptstadt Accra buhlen neben Africa World Airlines vier weitere Fluggesellschaften auf den gleichen Strecken um Kunden: Fly540, Starbow, Citylink und Antrak. Die kenianische Fly540 fliegt zusätzlich bereits Ziele im Ausland an. Neben der aktuellen Verbindung nach Abidjan in der Elfenbeinküste sind Routen nach Liberia, Nigeria und Togo geplant.

Charlie Gassoub, Verantwortlicher für die Geschäfte von Fly540 in Ghana, fürchtet die neue Konkurrenz nicht, wie er gegenüber Citi Business News sagte: «Ghana ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika. Dies ermöglicht uns die Expansion auf einem Wachstumsmarkt. Wir werden ein Netzwerk kreieren und Accra mit der Region verbinden. Das gibt es bisher noch nicht.» Die ghanesische Hauptstadt ist auch deshalb als Drehkreuz interessant, weil viele der großen internationalen Fluggesellschafen die Hauptstadt von Ghana anfliegen.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin