China-Flieger fasst in Europa Fuß

Besonders erfolgreich ist die Xian MA60 bislang in Asien. Der chinesische Hersteller konnte bereits nach Burma, Laos, Indonesia und an die Philippinen liefern. Auch Fluggesellschaften in Afrika (unter anderen Air Burundi, Lignes Aériennes Congolaises), der ehemaligen Sowjetunion (Yakutia Airlines, Tajik Air) und Lateinamerika (CDS Regional Express) verwenden den Flieger. Nun aber schaffte Xi'an Aircraft Industrial Corporation erstmals den Verkauf nach Europa. Die ukrainische Fluggesellschaft Mars RK unterzeichnete Ende Mai einen Vertrag zum Kauf von drei Xian MA60. Sie ergänzt damit ihre Flotte von zwei Saab 340A.
Bald auch Jets
Chinas Flugzeugbauer geben allgemein Gas. Mit ihren Turbopropflugzeugen können sie bereits erste Erfolge vorweisen. Nun will die Industrie aber auch im Bereich des Düsenantriebs den Weltmarkt erobern. Sie arbeitet bereits an zwei Projekten. Die ARJ21 ist für kurze Flüge vorgesehen, die größere Comac C919 ist ein Mittelstreckenflieger. Gemeinsam mit Russland will China gar auch noch einen Langstreckenjet entwickeln.
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