Boeing: Kartoffeln als Passagiere

Nötig war das, weil W-Lan-Signale eben nicht überall gleich gut zu empfangen sind. Sie unterscheiden sich auch je nachdem, wo sich Passagiere in der Kabine befinden. Offenbar interagierten Kartoffeln auf ähnliche Weise mit den Signalen wie Menschen, heißt es von Boeing. Tagelang mussten die Kartoffelsäcke auf ihren Plätzen verharren, während Boeings Techniker ausmaßen, wie man die Wifi-Signale am besten verteilt, damit Passagiere überall im Flieger möglichst guten Empfang haben.
Preiswerte Alternative
Die Kartoffelsäcke hatten für den Luftfahrtkonzern einen wichtigen Vorteil: Sie mussten weder belustigt werden, noch brauchten sie Essen oder etwas zu trinken. Und eine Entschädigung verlangten sie auch nicht. Bewegen wollten sie sich auch nicht. Rein theoretisch, so heißt es bei Boeing, hätte man auch anderes Gemüse nehmen können. Doch – das lässt sich nicht leugnen – Kartoffeln sind eben auch einfach recht preiswert.
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