«Wie auf einem Schiff bei Seegang»

Grund für den Aufruhr: Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, hatte es technische Probleme mit einem der Triebwerke gegeben. Die Crew musste es daher abschalten und beantragte, auf eine geringere Flughöhe zu sinken - von rund 12'000 Metern auf etwa 6000. Der Flieger kehrte um und nahm Kurs auf St John's in Neufundland. Darüber wurden die Passagiere aber offenbar nicht sofort informiert. Wie Reisende verschiedenen britischen Medien berichteten, hätte man nur über die Informationen auf den Unterhaltungsmonitoren sehen können, dass das Flugzeug rund 6000 Meter gesunken war und umgedreht hatte. Die Flugbegleiter seien fast alle durch die Gänge gerannt.
Vorsichtsmaßnahme
130 Minuten nach den Schrecksekunden landete die Boeing aber laut Aviation Herald sicher in St. John's. Laut einem Sprecher von United Airlines war der Jet um 2:55 morgens wieder am Boden. Die Passagiere wurden von Neufundland nach Newark geflogen und von dort aus dann auf andere Flüge nach London Heathrow verteilt. Dass der Pilot das Triebwerk abgeschaltet habe, sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
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