Banken lassen Kingfisher zappeln

An einer nächsten Sitzung wollen die Banken nun mit dem Management der Fluggesellschaft einen besseren Plan ausarbeiten. Sie soll nächste Woche oder spätestens vor dem 18. Januar stattfinden. Das Bankenkonsortium unter Führung der sechs Hauptgläubiger State Bank of India, Punjab National Bank, Bank of Baroda, Bank of India, IDBI Bank und United Bank of India lieh Kingfisher insgesamt 70 Milliarden Rupien (970 Millionen Euro). Seit Anfang 2012 wurden keine Zinszahlungen auf den Krediten mehr geleistet.
Banken denken an Rückforderungen
Für die schlingernde Airline, deren Flugzeuge seit Oktober am Boden stehen, sind es wohl die Gespräche der letzten Chance. Ihre Lizenz verlor sie bereits. Diese kann sie jedoch jederzeit erneuern - sofern die Behörden und Geldgeber zustimmen. «Wir warteten lange. Wir müssen Rückforderungsverfahren beginnen, wenn die Verantwortlichen nicht bereit sind, mehr Geld einzuschießen», sagte ein Banker dem Wirtschaftsportal Livemint. Das heißt, sie würden anfangen Aktiven zu verwerten, um so ihre Forderungen wieder einbringen zu können.
Auch die Flughafenbetreiberin Airports Authority of India drohte bereits Kingfisher. Wenn das Management nicht bis zum 15. Januar einen funktionierenden Plan zum Neustart vorlege, verliere die Airline Landerechte. Zudem werde man Einrichtungen wie Büros, Schalte oder, Flieger von den eigenen Flughäfen verbannen.
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