Letzte Aktualisierung: 10:40 Uhr

Easyjet, British Airways, Air France

Al Kaida ruft zu Attacken auf

Die Terrorgruppe Al Kaida ruft in ihrem Magazin zu Anschlägen gegen Airlines auf. Sie liefert die Anleitung zum Bau einer nicht erkennbaren Bombe mit.

Cover des Inspire-Magazins: Hetze gegen westliche Airlines.

«Destination Flughafen und raten Sie, was auf dem Menu steht» ist der Titel des Berichts im Magazin Inspire. Leider geht es in dem Text nicht darum, wie man sich in Restaurants die Zeit vertreiben kann. Inspire ist ein Magazin der Terrorgruppe Al Kaida, welches im arabischen Raum auf Englisch erscheint. Und in der neusten Ausgabe ruft ein «AQ-Chef» genannter Terrorist in einem Interview Einzeltäter dazu auf, Anschläge auf große westliche Fluggesellschaften zu verüben.

Das Magazin nennt als makabre Serviceleistung konkrete Ziele: British Airways und Easyjet, Air France sowie die US-Fluglinien American Airlines, United, Continental (obwohl es die nicht mehr gibt) und Delta. Für jede Fluggesellschaft werden Gründe genannt, die sie zum Ziel machen. Einzeltäter sollten sich, so «AQ-Chef» im Interview, ein Beispiel an Männern wie Umar Farouk Abdulmutallab nehmen. Er ist bekannt als der «Unterhosenbomber». Am 25. Dezember 2009 versuchte er, mit Sprengstoff in seiner Unterwäsche einen Airbus A330-300 von Northwest Airlines zu sprengen. Zum Glück misslang sein Versuch.

Auch Boston-Bomber durch Magazin Inspire inspiriert

Doch das ist nicht alles. Das Magazin liefert interessierten Lesern auch noch eine Anleitung, wie man mit einer Wasserflasche eine Bombe bauen kann, die man unerkannt an Bord schmuggeln könnte. Eine solche Anleitung hatte die beiden jungen Attentäter inspiriert, welche die Anschläge auf den Boston Marathon verübt hatten. Der Artikel aus der ersten Inspire-Ausgabe überhaupt vor vier Jahren hieß «Baue eine Bombe in der Küche deiner Mutter».

Die betroffenen Airlines äußern sich nicht näher zu dem Artikel. Man sage nie etwas zu speziellen Sicherheitsmaßnahmen, heißt es von allen Seiten. Die Sicherheit der Passagiere sei zu jeder Zeit das Wichtigste für die Airline.



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