Das typische Malteserkreuz bleibt: aus Air Malta wird schlicht Malta

Schönheitskur für Air Malta

Die angeschlagene maltesische Staatsairline investiert Millionen in einen neuen Auftritt. Die Piloten reden von Geldverschwendung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die neue Farbe soll neuen Schwung in die schwer angeschlagene Fluglinie bringen. Gar von einem «Meilenstein» und einem «wichtigen Neuanfang» sprach Air-Malta-Chef Peter Davies bei der Enthüllung des neuen Auftrittes gegenüber dem Newsportal Malta Today. Auch der Name ändert. Künftig tritt die Fluglinie nur noch als Malta auf mit dem Zusatz «The airline of the Maltese Islands». Und er betont gleichzeitig, dass dies Teil des von der EU bewilligten Restukturierungsplanes sei. Erst letzte Woche musste Davies einen Verlust von 30 Millionen Euro bekannt geben. Die Fluglinie hat trotz massiven finanziellen Problemen nur überlebt, weil die Regierung Geld einschoss. Im Gegenzug musste sich Air Malta verpflichten, in Brüssel einen Restrukturierungsplan vorzulegen.

1,9 Millionen Euro hat Air Malta für die Ausarbeitung des Logos sowie die Umlackierung der Flugzeuge budgetiert. Bereits im November sollen die ersten fünf Flugzeuge in den neuen Farben unterwegs sein. Der Rest der Flotte - bestehend aus sieben Airbus A320 und fünf Airbus A319 - wird bis März des nächsten Jahres umgespritzt. Die Linienpilotenvereinigung Alpa boykottierte die Enthüllung des neuen optischen Auftritts: Angesichts der prekären Lage hätten die fast 2 Millionen Euro sinnvoller eingesetzt werden können als für neue Farbe. Der Air-Malta-Chef gibt sich davon unbeeindruckt und ist überzeugt, dass sich die Kosten bereits innerhalb von zwei Jahren wieder durch höhere Einnahmen einspielen lassen.

Russland im Fokus

Damit die staatliche Unterstützung bewilligt werden konnte, schrieb die EU als Auflage fest, dass Air Malta keine neue Ziele innerhalb der Union anfliegen darf. Für zukünftiges Wachstum schielt die Airline deshalb in Richtung Nordosten. «Russland ist einer der neuen Märkte, welche wir uns anschauen. Wir können nicht still stehen, das Unternehmen muss immer schauen, wie es sein Netz erweitern kann», so Davies. Zudem sieht der EU-Plan vor, das 2014 eine schwarze Null und 2015 wieder in der Gewinnzone geflogen werden muss. Laut Davies ist die Airline auf gutem Weg, den Verlust auf 15 Millionen Euro zu verringern. Erste Quartalszahlen werden in den nächsten Tagen erwartet. Einen kleinen Rückschlag musste die Airline anfangs dieser Woche hinnehmen. Ein vermieteter Airbus kam auf die Insel zurück, da der Mieter OLT Express Poland den Flugbetrieb einstellte und Insolvenz anmeldete. Für dieses Maschine und die Crew sucht Air Malta nun neue Lösungen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin