South African: Streit in Zentralafrika

Geboren wurde die Idee 2002 nach dem Aus der panafrikanischen Airline Air Afrique. Doch die Suche nach einem geeigneten Partner hatte sich schwieriger gestaltet als gedacht. Bis South African Airways fast schon als Retter in der Not daherkam. Doch die Partnerschaft hat nun ein Ende. Der Grund: Nicht auszuräumende Differenzen. Man konnte sich offenbar nicht über die Basis der neuen Fluggesellschaft einigen. Air Cemac möchte diese im kongolesischen Brazzaville einrichten. South African Airways hätte sie lieber im kamerunischen Douala gesehen. Dies sei aber nicht im Interesse der Regierung Kongos, heißt es in einer Mitteilung von Air Cemac.
Neuen Investor suchen
Auch wenn man sich bei Air Cemac noch optimistisch gibt - mit South African Airways geht ihnen ein sehr wichtiger Partner verloren. Das Star Alliance-Mitglied hält 40 Prozent der Anteile von Air Cemac, gegenüber je 5 Prozent bei den restlichen Anteilseignern - den Cemac-Mitgliedsstaaten - und 15 Prozent bei der zentralafrikanischen Entwicklungsbank. Nun muss man nach einem neuen Investor suchen - und immerhin hat diese Suche beim ersten Mal fast zehn Jahre gedauert.


