Gaddafi-Airline zurück im Geschäft

Wie es genau denn weiter gehen wird, ist für das Management derzeit trotz Ideen noch nicht klar. «Es ist schwierig, voraus zu planen. Es ist noch nicht klar wo wir stehen. Die Regierung sollte bald stehen. Aber wir wissen noch nicht, was sie für die Luftfahrt vorhat», sagte Ettir gemäß Routes Online in Marrakesch. Ein erster Businessplan wurde dennoch erstellt und die ersten vier Destinationen bestimmt. Bald möchte man in Tripolis aber mehr Routen bedienen - idealerweise alle, die man vor dem Grounding der Flotte im Flugplan hatte. Damals bediente Afriqiyah 26 Auslanddestinationen mit 93 wöchentlichen Flügen. Unter anderem steuerte die von Ex-Diktator Gadaffi ins Leben gerufene Gesellschaft neben diversen afrikanischen Städten auch Düsseldorf, Johannesburg, Mailand, Paris, Rom an. Afriqiyah wird auf starke Konkurrenz stoßen. Diverse westliche Fluggesellschaften haben bereits angekündigt, von Europa aus wieder nach Tripolis zu fliegen.
Kleine Flotte Afriqiyah wurde im Jahre 2001 gegründet. Sie bekam rasch eine neue Flotte und deckte vor allem das internationale Geschäft ab. Dies obwohl Libyan Airlines nebenher das genau gleiche tat. Derzeit besitzt sie eine Flotte von drei Airbus A319 und zwei Airbus A320. Zudem gehört ihr auch ein Airbus A340. Doch der war trotz normaler Zivilbemalung der Privatjet von Staatschef Gadaffi. Er nutzte ihn oft für Staatsbesuche im Ausland. Das Logo mit dem Datum 9.9.99 weist auf die Geburt der Afrikanischen Union hin.


