Aerolíneas Argentinas gibt Gas

Recalde ist stolz auf das Erreichte. Noch vor wenigen Jahre war der Zustand der argentinischen Fluggesellschaft katastrophal. «Sie hatte eine desaströse Flotte, alt, nicht kompetitiv, ein Schrotthaufen» sagte er gemäß der Zeitung El Comercial. Zudem hätten hohe Schulden sie belastet. Nur wer musste, flog noch mit Aerolíneas Argentinas. Doch in den letzten zwei Jahren transportierten seine zwei Fluggesellschaften 41 Prozent mehr Passagiere im Regionalverkehr. Das Angebot wurde in dieser Zeit 24 Prozent ausgeweitet. Dieses Husarenstück will Recalde nun nochmals tun. Dieses Jahr wird das regionale Angebot um 26 Prozent erhöht.
Neue Flieger
Im Rahmen des neuen Geschäftsplan wir die Optimierung der Streckenführung zwischen Aerolíneas und Austral forciert. Die Vereinheitlichung der Flotte wird da helfen. Austral fliegt vor allem mit neuen Maschinen von Embraer, Aerolíneas mit neuen Boeing. Vergangene Woche erhielt die nationale Airline die fünfte Boeing B737-700NG. Insgesamt besitzt Aerolíneas nun 26 B737NG (700 und 800), bis Abschluss der Flottenerneuerung sollen es dann 26 Stück sein, wie die Nachrichtenagentur Telam meldet. Das Netz soll dann vor allem innerhalb Lateinamerikas erweitert werden - etwa durch mehr Flüge nach Bogota und Caracas, sowie einer Direktverbindung von Sao Paulo nach Bariloche im Sommer. Auch im Ausland baut Aerolíneas aber aus. So werden die Frequenzen nach Barcelona, Miami und Sydney erhöht.
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